Zusammenfassung der Floridareise 2010.
Unsere erste Rundreise in einem Mietwagen, sonst sind wir immer im Wohnmobil gefahren.
Das war schon eine Umstellung, man ist mit dem Auto einerseits mehr gebunden, da man immer im Hotel einchecken muß, andererseits kann man an Stellen fahren, wo man mit Wohnmobil nicht hin kommt.
Hier die Gesamtdaten:
Auto: Hyundai, Typ: weis nicht mehr (klein aber mit 4 Türen und ausreichend Platz)
Gefahrene Strecke: 1050 Miles = 1690Km
Reisezeit: 14.3. bis 21.3. leider nur 7 Tage
Anreise: Direktflug von Düsseldorf nach Miami mit Air Berlin.
Unsere Reiseroute:

In Orange ist die Route eingezeichnet.
Gestartet sind wir von Miami aus, hier war auch unser Ziel.
Miami bis Naples
Von Miami sind wir gleich am Montag Morgen losgefahren, den Tamiami Trail entlang Richtung Naples.
Am Tamiami Trail fährt man am oberen Ende der Everglades entlang, entsprechend ist auch die Landschaft und die Lebewesen:
Diese Typen liegen hier viel rum.
In Naples gibt´s die Pier zu bewundern. Sie ragt ca. 300m in das Meer hinein, auf halber Strecke kann man sich eine Stärkung (Fisch-Fastfood) kaufen, typisch.
Unser nächstes Quartier war in Fort Myers, noch etwas zu fahren von Naples aus. Zum Teil sind wir über die vorgelagerten Inseln gefahren, z.B. über den Lovers Key. Alles nette Urlaubsörtchen mit schönen Stränden.
Fort Myers / Sanibel Island
Unser Hotel La Quinta in Ft. Myers war schön, mit Pool und Spa (Jacuzzi) und Frühstück, wie alle La Quinta Hotels.
Am nächsten Tag sind wir dann auf Sanibel Island und Captiva gefahren, zwei vorgelagerte Inseln. Hier gibt es das Ding Wildlife Refuge, ein geschütztes Gebiet, in dem Mangroven und alle Lebewesen darin besonders geschützt werden, man aber mit dem Boot oder mit dem Bus durch das Gebiet fahren kann und alles erklärt wird.
Das haben wir auch gemacht:

Nach diesen beiden Rundfahrten (Mit dem Boot und dem Bus) und den vielen Informationen wollten wir uns abends mit einer richtigen Pizza stärken. Den Pizzaladen dafür hatten wir bereits vor 2 Jahren erkundet, da wollten wir jetzt wieder hin. Er befindet sich auf Ft. Myers Beach, direkt neben dem Campingplatz Red Coconut.
Eine Pizza reicht für beide! Und so sieht´s vom Strand aus.
Danach zurück zum Hotel in Ft. Myers. Telefonieren war nicht mehr, die Zeitverschiebung!! Zuhause waren jetzt alle im Tiefschlaf, mitten in der Nacht.
Am nächsten Morgen fuhren wir weiter Richtung Tampa über Venice Beach und Sarasota Beach:
Hier ein Bild von Sarasota Beach:

Tampa Bay
Unser LQ Hotel in Tampa erreichten wir erst abends gegen 20:00Uhr, wir fuhren zunächst nach Fort de Soto, eine vorgelagerte Insel, mit tollem Erholungsgebiet, Stränden usw.
Sogar einen Campingplatz gibts hier, den haben wir vor 2 Jahren ausprobiert, leider bekamen wir damals keinen Platz direkt am Meer, aber beim nächsten Mal....
Von diesem Erholungsgebiet hat man den besten Ausblick auf die Tampa Bay Bridge, über die man erst hierhin gelangt, oder einen riesen Umweg fahren muß:
Um nach Fort de Soto zu gelangen, muß man über mehrere Brücken fahren, da die Inseln nur so erreichbar sind. Zum Teil kosten diese auch Geld, so wie Eintrittsgeld für die Insel. Aber die (Ich glaube es waren 75cent) kann man sich so gerade noch leisten.
Am nächsten Morgen ging es weiter nach St. Petersburg.
St. Petersburg
Morgens gegen 9:00Uhr waren wir schon in St. Petersburg an der Pier, aber die machte erst um 10:00Uhr auf. Das war aber gar nicht schlimm, denn nur die Geschäfte machen um 10:00Uhr auf, begehen kann man die Pier zu jeder Zeit.
Hier gibt´s unzählige Pelikane, weil es hier ein Geschäft gibt, da dürfen die Touristen für 5,-$ 5 Fische kaufen und damit die Pelikane füttern.
Die Pier selbst sieht aus, wie eine auf den Kopf gestellte Pyramide, sonst gibt´s viele Geschäfte drinnen und ein Aquarium.
Soviel gab´s hier nicht zu erkunden, so sind wir gegen 10:30Uhr schon weiter gefahren, es sollte bis nach Ft Lauderdale gehen, also bis zum Atlantik.
Palm Beach / Fort Lauderdale
Auf unserem Weg nach Fort Lauderdale mussten wir unbedingt in Palm Beach vorbeifahren. Wir wollten uns die Reichen und Ihre Villen ansehen. Leider sind die Villen so abgeschirmt, man kann nich viel sehen.
Aber einen schönen Strand gibt´s hier, den haben wir ausgenutzt.
Achtung, die Wellen kommen.....
Abend´s dann bei Long Silver vorbei, lecker Steak essen......... toll.
Nur gemütlich sitzenbleiben nach dem Essen ist hier nicht üblich.
Wenn man sich fragt, wo man denn nach dem Essen gemütlich sitzen kann heist die Antwort:------ Zuhause.
Unser LQ in Fort Lauderdale erreichten wir erst nach 9 Uhr und waren ziemlich müde.
Am nächsten Tag hatten wir Sawgrass Mills auf dem Programm. Amerikas größtes Outlet Center.
Power Shopping war also angesagt. Gegen 15:30Uhr waren wir aus dem Center raus, das waren ja nur 6 Stunden....
Dann zur Erholung an den Strand, diesmal in Hollywood (zwischen Fort Lauderdale und Miami) und nach der verdienten Pause zum LQ nach Cutler Ridge, ein Ort unterhalb von Miami, auf dem Weg auf die Key´s.
Miami / Key´s
Abends checkten wir im LQ Cutler Ridge ein und wir haben uns dann eine Pizza im Großen Supermarkt nebenan geholt. Hier werden die Pizza´s oder Burger frisch gemacht. Unsere Pizza: ca. 50cm Durchmesser, Super Super gut belegt für 5,-$ (3,50EUR), unschlagbar, das fehlt hier in Germany.
Am nächsten Morgen ging es auf die Key´s.
Wir hatten vor, uns auf Key Largo wieder ein Boot auszuleihen und dann zum Schnorcheln raus zu fahren. Aber wir hatten schon in den letzten Tagen gemerkt, daß das Wasser zum Schnorcheln zu kalt ist und wir uns dann auf dem Boot richtig einen abfrieren würden.
Also haben wir beschlossen, stattdessen nach Bahia Honda zu fahren, drei Stunden fahrt auf den Key´s, noch eine Stunde von Key West entfernt.
Dieser Strand war einmal der schönste Strand der USA, zur Zeit aber nicht wegen des vielen Seegras. Die Seekühe sind noch nicht da, denen ist es noch zu kalt, sonst würden die das Gras fressen.
Abends fuhren wir zurück zum Hotel und mussten neu einchecken, denn das Zimmer der letzten Nacht war sehr laut, wir haben es reklamiert. Man gab uns ein neues Zimmer, da war allerdings schon einer drin, also wieder zur Rezeption und ein neues Zimmer. Jetzt war alles o.K. Der Chef sagte mir, er würde uns die letzte Nacht mit einem Discount berechnen und die kommende Nacht garnicht berechnen wegen unserer Umstände.
Das ist Service
Anschliessend gingen wir zu einem Red Lobster Restaurant zum Steak und Lobster Essen.
Leider brachte man mir ein falsches Essen, was ich dann reklamierte, ich wollte ja meinSteak mit Lobster.
Was nun folgte, ist der helle Wahnsinn:
Die Kellnerin entschuldigte sich mehrfach bei mir, es kam noch die Chef- Kellnerin und entschuldigte sich bei mir, anschliessend kam der Restaurant Chef und entschuldigte sich bei mir und meinte, er würde persönlich dafür sorgen, daß mein Gericht schnellstens gekocht wird und er würde es mir dann persönlich bringen.
Das tat er dann auch und nach dem Essen, als wir die Rechnung haben wollten sagte die Kellnerin, sie hätte mein Essen von der Rechnung genommen, (was ich nicht glaubte, mein Englisch evtl. nicht gut???)
Aber, tatsächlich war mein Essen, 26,-$ nicht auf der Rechnung. O.K. dachte Ich, absolut Super Service, wäre aber auch nicht nötig gewesen.
Aber damit noch nicht genug, beim verlassen des Restaurants wurden wir mit Handschlag verabschiedet und man sprach uns erneut das bedauern aus, und wir sollten trotzdem nochmal wiederkommen und den Fehler verzeihen.....
O.K. das alles war etwas übertrieben für meinen Geschmack, aber nur einen kleinen Teil könnte man sich hier in Germany davon ruhig annehmen.
Am nächsten Tag wollten wir nach Miami Beach, unser letzter Tag.
Miami Beach
Unser letzter Tag, abends um 21:00Uhr geht unser Flieger. Wir wollten zunächst an den Strand, nachdem wir einen Parklplaztz gefunden haben, was etwa 30 Minuten dauerte.
Das Wetter war allerdings nicht so gut und so wurde der Strand auch schnell wieder leer. Wir wollten nun den Ocean Drive hoch gehen und uns alles ansehen.
Ein Restaurant und Hotel neben dem nächsten, alles in bunten Häusern.... naja.
Aber man hat wenigstens etwas hierhin gebaut, das beweist, das man da gewesen ist:
Auf dem Thermometer sind es 95°F, das sind übrigens etwa 35°C.
Unser nächstes Auto fuhr hier schon auf dem Ocean Drive herum:
Hier auf dem Ocean Drive gibt´s nur eins: gesehen werden und möglichst auffallen.
So, das war´s für dieses Mal.
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